Die BVS

In der Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. (BVS) haben sich bundesweit Bahnanlieger,  Bürgerinitiativen, Gemeinden und  andere Körperschaften zusammengeschlossen, um ihr gemeinsames Interesse an gesunden Wohnverhältnissen in der Nachbarschaft von Eisenbahntrassen zu verfolgen.

Sie stützen sich auf die Gutachten von Sachverständigen, die Überzeugungskraft der besseren Argumente, sie organisieren Aktionen und Demonstrationen, sie machen Lobbyarbeit gegenüber der Landes- und Bundespolitik, scheuen sich aber auch nicht, das Verbandsklagerecht zu nutzen.

Ziel ist es, für Millionen Bahnlieger eine Verminderung oder gar Beseitigung der schädlichen Umweltauswirkungen des Schienenverkehrs, wie Lärm, Erschütterungen, sekundärer Luftschall, Elektrosmog an elektrifizierten Strecken, Feinstaub- und Asbestbelastung durch Schotter-, Brems- und Radabrieb zu erreichen sowie die Gefährdung durch Eisenbahnunfälle mit Gefahrstoffen, wie in Viareggio geschehen, zu minimieren.

Die BVS ist nicht grundsätzlich gegen das System „Eisenbahn“, aber sie ist gegen eine Eisenbahn, die nur behauptet, umweltfreundlich zu sein, aber durch ihren Lärm und andere schädliche Umweltauswirkungen in Deutschland jährlich hunderttausende Menschen krank macht, das Eigentum der Anlieger entwertet, die Menschen vertreibt, Orte veröden läßt und volkswirtschaftliche Schäden von vielen Milliarden verursacht.

Die BVS streitet für einen menschen- und umweltverträglichen Schienenverkehr und gegen eine kurzsichtige Gewinnmaximierung bei der DB AG und den Spediteuren zu Lasten des Lebens und der Gesundheit der Bahnanlieger.

Die BVS ist seit 2011 ein vom Umweltbundesamt anerkannter Umweltverband nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG).